Für Schneeköniginnen und Eisprinzen

SAC on Tour - Lenk

Für einmal unter sich- heute unternehmen die Tourenleiter des SAC Wildhorns eine gemeinsame Skitour. Neun Berner Oberländer Skitourenleiter auf einem Haufen- ob das gut kommt? Oh Wunder, als friedliche Formation erreichten wir den Gipfel und kurven auf Insider-Wegen zurück ins Tal.

Into the White - Richtung Galenstock

Bei strahlendem Sonnenschein und windstillen Verhältnissen starten wir vom Urserental in Richtung Trifthütte. Die Schneefahnen der umliegenden Gipfel kündigen stürmische Zeiten an. Bald erreichen wird den Klettersteig unterhalb des Tiefensattels. Mit den Skis auf dem Rücken hieven wir uns an den Fixseilen empor und graben uns durch die Wechte, welche uns den Ausstieg auf den Sattel versperrt. Der Wind hatte ganze Arbeit geleistet. Für unsere Mühen werden wir mit einer schönen Abfahrt über den Triftgletscher belohnt.

Dive in - Tignes

Rätsel: Eine Mischung aus fliegen und tauchen, kann hochgradig süchtig machen und zu unüberlegten Handlungen verleiten.
Lösung: Die Abfahrt durch einen Pulverschneehang.

Oben Ruhe, unten prosperierende Agglo - Gauschla

Das im St. Galler Rheintal Skitouren-Bijoux schlummern, glaubte ich als Berner Oberländerin lange nicht. Spätestens heute werde ich eines Besseren belehrt. Während auf dem Talboden die Agglo mit Autobahn, Industrie und Siedlungen pulsiert, herrscht am Gauschla Stille. 100 Höhenmeter unter dem Gipfel müssen wir wegen zu viel Triebschnee umkehren. Doch die unverspurte Abfahrt und die eindrückliche Aussicht kann uns niemand mehr nehmen.

Patagonien? Rotondo!

Unsere Skihochtouren-Ausbildungswoche führt uns bei Nebel, Schneefall und ab und zu auch Sonnenschein auf verschiedene Gipfel im Gebiet des Rotondos. Die Stimmungen sind gewaltig, bricht die Wolkendecke auf, ist die Luft so klar, der Himmel so blau und der Schnee glitzert in allen Farben. Auf geht’s nun zwischen spitzen Felsnadeln in Richtung Gipfel.

Je steiler, desto... - Pizzo di Cassimoi

Heutzutage ist es eine echte Herausforderung, an einem sonnigen Wochenende im März eine Skitour anzuspuren und den ganzen Tag keiner anderen Gruppe zu begegnen. Genau das ist heute unser Ziel, und daher verfolgen wir den kecken Plan einer Rundtour via Pizzo Cassinello und Pizzo di Cassimoi zurück zur Länta-Hütte. Wir bewegen uns fernab der roten Skitourenkarten-Striche und hoffen, dass sich hinter den Felsrücken tatsächlich die erhofften Couloirs und Durchschlupfe verbergen. Der Poker geht auf und beschert uns einsame Gipfelhänge und unverspurte Pulverschneeabfahren.

Sunny side up - Monte Leone

In stockdickem Nebel gehts vom Simplonpass in Richtung Breithorn. Um uns herum ist alles weiss- werden wir heute noch die Sonne sehen? Die Hoffnung stirbt zuletzt, auf 3200 Metern wird es immer heller und schlussendlich drückt der blaue Himmel durch. Wir schöpfen neue Motivation und hängen ans Breithorn die Überschreitung des Monte Leone an. Ewig sitzen wir auf dem Gipfel, wir haben absolut keine Lust, wieder in die graue Nebelsuppe einzutauchen...

Morgenerwachen in Norwegen

Während unserer Skitourenwoche reisen wir per Schiff von Bodö nach Tromsö. Unterwegs legen wir immer wieder in verwinkelten Fjorden an und unternehmen eindrückliche Touren in den einsamen und kargen Bergen Norwegens. Abends gibt es in der gemütlichen Kajüte selber gefangenen Fisch und andere Leckereien.

Die Welt ist rund - Ulrichshorn

Frühlingsskitour auf einen Fast-Viertausender, der neben seinen berühmten Nachbarn Nadelhorn und Lenzspitze leicht untergeht.

Mit Adrenalin geht es besser und länger - Fletschhorn Nordwand

Das tolle an der Fletschhorn Nordwand ist der kurze Zustieg. Am Morgen purzeln wir aus der Biwakschachtel und stehen quasi schon mitten in der Wand. Das Wetter ist durchzogen, die Schneeverhältnisse dafür top. Die Steilheit der Wand setzt viel Adrenalin frei, eine körpereigene Droge, die das Skitragen weniger anstrengend erscheinen lässt.

3 Freunde im Schnee - Alp da Glivers

Am Abend ein gemütliches Fondue bei Freunden in einer Berghütte geniessen, dazu ein Gläschen Weisswein trinken, zum Dessert selber gemachten Heidelbeer-Likör schlürfen und am nächsten Morgen eine Abfahrt durch frischen Pulverschnee. Was will man mehr?

Bitte bleiben Sie auf den rot-weiss markierten Wanderwegen - Wägital

Endlich hat es so richtig geschneit, der Aufstieg vom Wägitalersee durch den Märchenwald lässt uns staunen. Die Wanderwegmarkierung am Tännchen wirkt in all dem Weiss ein bisschen verloren. Bald schon wechseln die Verhältnisse von gemütlich zu stürmisch, und nur mit der Einstellung "wir sind harte Cheibe" erreichen wir unser Tagesziel, den Rätertengrat. Immerhin haben wir bei der Abfahrt Wetterglück, der Himmel reisst ein Stückchen auf und gibt die Sicht auf unsere Pulver-Hänge frei. Diese Region erinnert mich immer an Norwegen, wie ein Fjord schlängelt sich der Wägitalersee durch die Berge.

Runterschauen erlaubt, runterrutschen verboten - Grialetsch

Es ist eine "last minute" - Aktion, der Aufstieg durch das südexponierte Firnwändchen auf den Piz Grialetsch. Die Frühlingssonne hat den Schnee schon aufgeweicht und bevor wir ganz im Pflotsch versinken, beeilen wir uns, auf den Gipfel zu kommen. Die Skis tragen wir auf dem Rucksack aufgebunden mit. Schnell ist der Gipfel erreicht und vor uns liegt das endlos lange Dischmatal. Die Nordabfahrt lässt keine Wünsche offen, beste Firnverhältnisse warten auf uns. Wie durch Butter pflügen wir durch den weichen Schnee. Im Dischmatal angekommen, nimmt der Spass jedoch ein jähes Ende, der Schnee beginnt zu kleben und wir müssen Kilometer um Kilometer mühsam heraus "stöcklen". Morgen gibts bestimmt Muskelkater - in den Armen!

Mehr als Tapas und Cerveza - Pyrenäen

Spanischer Pulverschnee oberhalb von Benasque. Der Hüttenwart der Estos-Hütte hat uns heute Morgen sehr engagiert die Route unserer Skitour erklärt. Verstanden haben wir nichts- es kam uns wortwörtlich alles sehr spanisch vor.

Ice, Ice Baby - Sertig

Eigentlich ist Eisklettern gefährlich, kalt, nass, schattig, psycho und trotzdem - oder gerade deshalb - unheimlich faszinierend.

Ein Traum in Weiss - Bunderspitz

Dieser kalte Januarmorgen startet mit Kaffee und Gipfeli am Bahnhof Bern. Der Schnellzug katapultiert uns rasch aus der grauen Stadt in die frisch verschneiten Berge. Ein paar Stunden später zaubere ich mit meiner Schwester die erste Spur in den glitzernden Pulverschnee.

Da lacht die Sonne - Adelboden

Was gibt es schöneres, als nach einer gelungenen Tour an einer Alphütte einen Zvieri-Rast einzulegen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen?

Was, hat es dort auch Berge? - Aladaglar, Türkei

Jawohl, es hat! Was uns erwartet, wissen wir allerdings auch nicht so genau, und so kommen wir mit einem leicht mulmigen Gefühl am Fuss des Aladaglar-Massivs an. Empfangen werden wir dort sehr herzlich von unserem Gastgeber Recep. Unsere Erwartungen werden mehrfach übertroffen, in den folgenden Tagen dürfen wir unsere einsamen Skispuren in ein komplett menschenleeres Gebirge legen.

Im Land der Kogel und Kofel - Langtaufers, Südtirol

Es gibt tatsächlich Länder, in den heissen die Berge Kogel und Kofel und dieses Land liegt direkt neben uns! Das Langtaufers ist ein Tal, das fürs Skitourengehen gemacht wurde. Wir haben die Qual der Wahl zwischen süd- und nordexponierten Hängen, steilen Flanken, flachen Rücken, lichten Lärchenwäldern oder offenem, weitläufigem Gelände. Nicht zu vergessen die Gastfreundschaft der Südtiroler und das gute Essen.

Das Bienenhaus Cab. des Dix - Haute Route

Im April herrscht auf der Haute Route zwischen Chamonix und Zermatt ein reges Treiben. Während man tagsüber in die stille Hochgebirgswelt eintaucht, herrscht auf den Hütten Hochbetrieb, und man sieht Abend für Abend immer wieder die gleichen Gesichter. Bekanntschaften entwickeln sich, und Genepi-Runden ziehen sich über die ganze Woche hin.

Scherenschnitt - Arolla

Manchmal sind nur der eigene Atem und ein leises Schleifen der Ski in der Spur wahrnehmbar. In dieser Stille fügen sich die anderen Skitourengeher zu einem Gemälde.

Daheim ist es am schönsten - Albristhore

Der Lenker Talabschluss mit dem Wildstrubel ist einfach nicht zu toppen.

Ich bin die Flasche und du der Zug - Refuge d'Argentière

Die Sonne kann nicht immer scheinen. Stürmische Winde und grosse Kälte verbannen uns heute mit unserer Flaschenzug-Übung in den Schuhraum. Bald ist das Spinnennetz perfekt und die Diskussion, ob die nötige, aufzubringende Kraft durch den Flaschenzug nun halbiert, gedrittelt oder gar gesiebtelt wird, nimmt unerbittliche Züge an. Es ist immer spannend Physiker und Informatiker in der Gruppe zu haben...

Im Gefrierschrank - Dreiländerspitz

Das Wetter hat sich von blau auf grau geändert. Während über Ostern rund um die Tuoi - Hütte gespurt und gepickelt wurde, als gäbe es kein Morgen, sind wir nun alleine mit dem Wind, dem Nebel und dem Schnee.