Für Sommervögel

Flucht nach oben - Kleinwalsertal Mindelheimer Klettersteig

Unten das Nebelmeer, oben der weite, blaue Himmel. Da ist die Stossrichtung klar!

Schöne Aussichten - Mischabeljoch Biwak

Was für ein Dinner. Bei dieser Aussicht schmecken die Spaghetti und der Rotwein doppelt so gut. Allerdings ist die Luft ordentlich dünn, das Biwak liegt auf 3847. Kommt das leichte Kopfweh am nächsten Morgen nun vom Wein oder von der Höhe? Egal, an der frischen Luft verfliegt es auf jeden Fall schnell und zügig erreichen wir unser Ziel, das Täschhorn.

Adlersitz auf der Grandes Jorasses

Auf dem Dachfirst zwischen Italien und Frankreich, genauer zwischen Courmayeur und Chamonix, befindet sich das Canzio-Biwak auf 3800 Meter. Am Morgen haben wir die Aiguille und den Dome de Rochefort überschritten und geniessen nun die Sonne und die grandiose Aussicht auf den Felsplatten vor dem Biwak. Einzig unser Proviant ist sehr dürftig, Couscous mit "nichts", Bouillon und Müsli stehen in dieser Selbstversorgerhütte auf unserem Menuplan. Um Gewicht zu sparen, haben wir unsere Verpflegung bis auf ein Minimum reduziert. Neidisch werfen wir einen Blick auf die Trockenwürste und Käsemocken, die eine italienische Seilschaft zum Apéro verspeist. Naja, wir befinden uns hier nicht auf einer Schlemmerreise sondern auf einer anspruchsvollen Bergtour. Morgen werden wir gestärkt durch unseren trockenen Couscous in Richtung Grandes Jorasses aufbrechen.

Ein Blümchen sucht sich seinen Platz - Gr. Bielenhorn

Die Granitline "Niedermann-Anderrüthi" gehört für mich zu den schönsten Klettertouren der Schweiz. Seien es der 40m langer Piaz-Riss oder die auffälligen Quarz-Strukturen, jede Seillänge wartet mit einer ganz speziellen Überraschung auf. Beeindruckt hat mich neben der tollen Kletterei dieser kleine Gletscher-Hahnenfuss, der seinen Platz in dieser Felswüste gefunden hat.

Les dents de la mer - Calanques

Was macht man, wenn man wegen einer Knieverletzung den ganzen Winter nicht Skifahren kann? Zum Beispiel im Februar in die Calanques fahren, klettern und die Sonne und das Meer geniessen.

Müde aber glücklich - Abstieg von der Grandes Jorasses

Meine Bergfreundin und ich haben uns einen lang gehegten Traum, die Grandes Jorasses zu überschreiten, erfüllt. Nun gilt es, die Konzentration trotz Müdigkeit und Erleichterung hoch zu halten, um sicher ins Tal zu gelangen.

Wild, wilder, Baltschieder - Blanchet-Grat

Absolut fantastische Kletterei in rötlichen Granit. An diesem Tag im August sind wir alleine in dieser wilden, zerklüfteten Gebirgswelt unterwegs. Da lohnen sich der unwegsame und lange Zu- und Abstieg.

Schnee auf dem Kilimandscharo

Ein afrikanischer Bergführer und eine schweizer Bergführerin auf dem Dach Afrikas. Der besagte Schnee ist leider weitgehend verschwunden, einzig die Eisabbrüche im Hintergrund erinnern an die weisse Vergangenheit des Berges.

Tiefblick am Eiger

In aller Herrgottsfrühe kraxeln wir von der Ostegg los und erreichten pünktlich zum Kaffee die Mittellegihütte. Weil wir erst gegen 10.00 in Richtung Eigergipfel aufbrechen, haben wir den sehr gut besuchten Mittellegigrat ganz für uns alleine. Erst auf dem Weg vom Mönchsjoch zur Jungfraubahn stossen wir wieder auf Bergsteiger und andere Ausflügler aus aller Welt.

Vielleicht der schönste Berg der Welt - Matterhorn

Wer wirft seinen langen Schatten weit in die italienische Gebirgslandschaft hinein? Es ist das Matterhorn, Kitschdiskussionen hin oder her, zweifellos einer der faszinierendsten Berge unseres Landes. Wir sind heute Morgen sehr früh aufgestanden und so haben wir auf dem Liongrat eine halbe Stunde Vorsprung vor den anderen Seilschaften. Bald werden wir auf dem Gipfel stehen und unter uns die Hörnlihütte sehen. Der Eindruck wird täuschen, obschon die Hütte so nah erscheint, werden wir im Abstieg noch stundenlange Kraxelei vor uns haben.

Tatzelwurm - Klein Bielenhorn

Als wir an diesem Morgen von der Albert Heim - Hütte aus starten, regnet es in Strömen. Klatschnass steigen wir in den Schildkrötligrat ein. Unser Optimismus wird belohnt, auf halbem Weg verziehen sich die Regenwolken und machten der Sonne Platz.

Mach mal Pause - Restonica-Tal, Korsika

Manchmal ist der Zustieg zu einer Mehrseillängen-Route tatsächlich aufwändig. Nach einer zweistündigen Wanderung gilt es, sich an einem Kabel über den See zum Einstieg zu hangeln und dabei weder mit dem Seil, noch mit den Füssen oder dem Rucksack die Wasseroberfläche zu berühren. Ist diese Geschicklichkeitsübung geschafft, kann der Kletterspass endlich beginnen. Oben angekommen legen wir uns in die Heide und lassen die Seele baumeln.

Cay, Cay, Cay - Lykia Yolu, Türkei

Der Trekking-Weg "Lykia Yolu" entlang der türkischen Küste ist sehr abwechslungsreich. Gebirgige Passagen wechseln sich ab mit Abschnitten durch Granatapfel-Plantagen oder über Kieselstrände. Eine Konstante, die sich durchzieht, ist der Cay, zu Deutsch der Tee. Sei es von Hirten auf einem Pass, einer Bauersfrau in einem Dorf oder einem Verkäufer an einem Strand, überall werden wir zum Tee gebeten.

Ein Fenster aufs Meer - Sizilien

Die Routen sind steil, das Meer noch warm und die Sonne scheint unermüdlich von morgens bis abends. Die Fähre hat uns von Genua nach Sizilien geschaukelt und nun sind wir hier, am südlichsten Zipfel von Europa, und versuchen trotzig, den Sommer zu verlängern.

Eine unkonventionelle Flussüberquerung - Val Roseg

Neben der Durchwanderung von verschlungen Tälern, schroffen Gletschern und Blumenwiesen, gehört diese Flussüberquerung sicherlich zu den Highlights einer Bernina-Durchquerung. Wer zu schwer ist, wird nass!

Auf Messers Schneide - Piz Palü

Der exponierte Gipfelgrat des Piz Palüs ist immer wieder faszinierend. Links und rechts klafft der Abgrund und daher sind alle froh um die gute Spur. Obschon dieser Berg im Hochsommer sehr stark frequentiert ist, werden hier oben alle ganz still und schreiten hoch konzentriert entlang des Weges.